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GEFFEN SCHWARZ
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Einstieg in die Rüstungsindustrie: was stimmt, und was vorher geklärt sein muss.

Fast jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland liefert schon in die Verteidigung oder hält den Markt für interessant. Was an dem Boom stimmt, wer schon umgestellt hat, was ein Hauptauftragnehmer von einem neuen Lieferanten verlangt, und was davon auf Ihrer Website stehen muss, bevor sein Einkauf nachsieht.

Sam Geffen8 Min. Lesezeit

Der Markt ist budgetiert, nicht nur angekündigt.

Deutschland gibt 2026 108,2 Milliarden Euro für Verteidigung aus: 82,69 Milliarden aus dem regulären Haushalt, 25,51 Milliarden aus dem Sondervermögen Bundeswehr. Der Entwurf für 2027, im September 2026 in erster Lesung, sieht 139,6 Milliarden Euro vor.

Dahinter steht eine Zusage aller NATO-Staaten vom Gipfel in Den Haag: 5 % des Bruttoinlandsprodukts bis 2035, davon mindestens 3,5 % für Verteidigung im engeren Sinn und bis zu 1,5 % für Resilienz, kritische Infrastruktur und die industrielle Basis. Die Zahlen stehen also nicht in einer Rede, sondern im Haushalt.

HaushaltVerteidigungAnmerkung
Deutschland 2026108,2 Mrd. €Einzelplan 14 und Sondervermögen
Deutschland 2027139,6 Mrd. €Regierungsentwurf, erste Lesung
Österreich 20264,76 Mrd. €UG 14, plus 8,4 % zum Vorjahr
Quellen: Deutscher Bundestag (2026, 2027), Parlament Österreich (2026).

Österreich will laut Aufbauplan 2032+ 2 % des BIP bis 2032 erreichen. Der Landesverteidigungsbericht zeigt aber eine Lücke von 12,6 Milliarden Euro bis 2031: 2027 und 2028 liegen die Ausgaben bei 1,19 % des BIP statt der geplanten 1,4 und 1,55 %. Für einen österreichischen Zulieferer heißt das: Der größere Kunde sitzt in Deutschland, und dort meist bei einem Hauptauftragnehmer.

Wer schon umgestellt hat.

Die sichtbarsten Fälle sind Werke, die bis vor Kurzem für die Autoindustrie oder die Bahn gefertigt haben. Alle hier sind öffentlich berichtet; bei jedem steht die Quelle.

UnternehmenWas sich ändert
Rheinmetall, Berlin und NeussZwei Werke der früheren Autozuliefersparte gehen in die Verteidigung. In Berlin ist die Umstellung abgeschlossen, in Neuss ein großer Teil der Belegschaft bereits zugeordnet.
KNDS, GörlitzÜbernimmt das Alstom-Werk. Statt Schienenfahrzeugen Schweißbaugruppen für Leopard 2, Boxer und Puma, abgeschlossen bis 2027. Etwa die Hälfte der rund 700 Beschäftigten wechselt.
Hensoldt und AumovioÜbernahme von bis zu rund 600 Beschäftigten des Continental-Ablegers in Ulm, Lindau und Markdorf. Hensoldt stellte 2025 rund 1.200 Menschen ein und plant 1.600 für 2026.
SchaefflerHeute rund 100 Millionen Euro Rüstungsumsatz. Auf die Frage nach einer Milliarde in fünf Jahren sagt der Vorstandschef: „Ja, das könnte man.“ Partnerschaft mit Helsing.
DeutzKauf der Sobek-Gruppe, die Elektroantriebe für Militärdrohnen baut, und Partnerschaft mit ARX Robotics.
VW OsnabrückEckpunkte: Nach dem Ende der Autoproduktion im Sommer 2027 soll das Werk ein Standort für Sicherheit und Verteidigung werden, mit Rafael als erstem Ankerpartner. Ein Verkauf ist noch nicht abgeschlossen.
Steyr MotorsEntwicklungs- und Liefervertrag mit Rheinmetall Landsysteme für Dieselmotoren und Antriebseinheiten.
Pankl, Kapfenberg20 Millionen von rund 400 Millionen Euro Umsatz kommen aus der Verteidigung. Ziel sind 100 Millionen bis 2030.
AVL List, GrazBaut in Österreich 350 Stellen ab und geht mit einem Dual-Use-Ansatz in die Verteidigung. Ist inzwischen regelmäßig auf Rüstungsmessen.

Rheinmetall verkauft gleichzeitig seine zivile Sparte mit rund 2 Milliarden Euro Umsatz und etwa 6.250 Beschäftigten an den Investor AEQUITA. Der größte Hauptauftragnehmer im Land zieht sich aus dem Autogeschäft zurück, während die Autozulieferer in seine Richtung gehen.

Fast jedes dritte Industrieunternehmen ist dabei oder will hinein.

Die DIHK hat Anfang 2026 rund 5.000 Industrieunternehmen befragt. 17 % sind bereits in der Wertschöpfungskette der Verteidigung: 2,5 % stellen Rüstungsgüter her, 6,9 % Dual-Use-Güter, 7,6 % liefern zu. Weitere 12,3 % halten den Markt für interessant. Am stärksten beteiligt ist der Fahrzeugbau mit 36 %, vor Elektrotechnik und Maschinenbau mit je 25 %.

Unter rund 200 Führungskräften von Autozulieferern im DACH-Raum sehen knapp 64 % die Verteidigung als beste Aussicht auf neuen Umsatz, so eine Umfrage von Roland Berger. In Österreich sind laut einer Umfrage der WKO 53 % der Bevölkerung für den Ausbau der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, und 75 % wollen, dass heimische Zulieferer beteiligt werden, wenn das Bundesheer im Ausland kauft.

Die meisten werden Unterlieferant, nicht Auftragnehmer.

Seit 14. Februar 2026 gilt in Deutschland das neue Beschaffungsbeschleunigungsgesetz der Bundeswehr. Es hebt die Pflicht zur Aufteilung in Lose auf. Die Folge, wie die Kanzlei CMS sie beschreibt: Mittelständler müssen zunehmend als Unterauftragnehmer tätig werden. Das Gesetz erlaubt außerdem, den Bieterkreis auf Unternehmen aus der EU zu beschränken, und es erlaubt Vorauszahlungen.

Der Branchenverband BDSV spricht von großen Programmen, die über wenige Hauptauftragnehmer mit eingespielten, zertifizierten Lieferketten laufen, von einem „Closed Shop“. Zulieferer müssten investieren, ohne dass ein belastbares Auftragsvolumen gesichert ist. Im Europäischen Verteidigungsfonds stellen kleine und mittlere Unternehmen 43 % der Teilnehmer, bekommen aber rund 20 % der Mittel.

Ihr erster Kunde ist deshalb selten das Beschaffungsamt. Es ist der Einkauf eines Hauptauftragnehmers, und der prüft einen neuen Lieferanten anders als ein Autohersteller.

Was ein Hauptauftragnehmer von einem neuen Lieferanten verlangt.

Zwei Hauptauftragnehmer veröffentlichen ihre Anforderungen. Sie zeigen, worauf ein Lieferantenaudit hinausläuft:

  • KNDS Deutschland Mission Electronics verlangt ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015. Aufträge können der amtlichen Güteprüfung nach AQAP 2110 unterliegen; die Prüfer bekommen dann Zugang zu allen Räumen und Aufzeichnungen. Leiterplatten nach IPC-A-610 Klasse 2, Dokumentation zwölf Jahre aufbewahrt.
  • Rheinmetall Air Defence verlangt ISO 9001 oder Vergleichbares, dazu Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement, eine stabile finanzielle Lage und die Fähigkeit, AQAP zu erfüllen. Beworben wird mit einem Dossier. Und kein Lieferant soll mehr als 25 % seines Jahresumsatzes mit Rheinmetall Air Defence machen.

Die Güteprüfung der Bundeswehr findet beim Lieferanten vor Ort statt; die Verantwortung für die Qualität bleibt bei ihm. Die 25-%-Grenze ist die Regel, die am meisten übersehen wird: Wer seinen Umstieg auf einen einzigen Hauptauftragnehmer baut, fällt bei genau diesem durch.

Geheimschutz können Sie nicht selbst beantragen.

In Deutschland ist die Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung oft Voraussetzung für eine Ausschreibung. Sie kann laut Bitkom in der Regel nur über einen Bedarfsträger erfolgen, also über einen öffentlichen Auftraggeber. Unternehmen können sich nicht vorab qualifizieren, und Sicherheitsüberprüfungen dauern oft mehrere Monate.

Für die niedrigste Stufe, VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH, braucht es keine Sicherheitsüberprüfung der Mitarbeiter, nur organisatorische Mindestmaßnahmen. Das ist der Teil, den ein Unternehmen vorbereiten kann, bevor es einen Auftrag hat.

Exportkontrolle beginnt beim Produkt, nicht beim Versand.

In Deutschland genehmigt das BAFA die Ausfuhr von Rüstungs- und Dual-Use-Gütern. Für Kriegswaffen verlangt das Kriegswaffenkontrollgesetz schon für Herstellung und Transport im Inland eine Genehmigung. In Österreich brauchen Ein-, Aus- und Durchfuhr von Kriegsmaterial eine Bewilligung nach dem Kriegsmaterialgesetz.

Für Dual-Use-Güter gilt in der ganzen EU die Verordnung 2021/821. Güter aus Anhang I brauchen für die Ausfuhr aus der EU eine Genehmigung, Güter aus Anhang IV sogar innerhalb der EU. Zuständig ist in Österreich das BMWET.

Die Einstufung entscheidet nicht nur, was Sie versenden dürfen. Sie entscheidet auch, welche technischen Unterlagen Sie frei auf die Website stellen dürfen und welche nur bestimmte, geprüfte Empfänger sehen. Das gehört geklärt, bevor das erste Datenblatt online geht. Was das für Website und Händlerbereich genau heißt, steht in unserem Beitrag zum digitalen Auftritt.

Die Finanzierung ist offener geworden.

Die EU-Kommission hat klargestellt, dass die Verteidigungsindustrie unter der Offenlegungsverordnung wie jede andere Branche behandelt wird. Zusätzliche Offenlegung betrifft nur geächtete Waffen wie Streumunition oder Antipersonenminen.

Die Europäische Investitionsbank hat ihre Regeln 2024 und 2025 gelockert und ihre Finanzierung für Sicherheit und Verteidigung von 1,2 Milliarden Euro 2024 auf über 4 Milliarden 2025 erhöht; Waffen und Munition bleiben ausgeschlossen. Die KfW finanziert über KfW Capital inzwischen auch Dual-Use sowie Waffen und Munition, wenn das Unternehmen in der EU, Norwegen, der Schweiz oder Großbritannien sitzt.

Was nicht stimmt: Die Rüstung rettet die Autoindustrie.

ZF baut bis zu 14.000 Stellen ab. Fachleute schätzen, dass die Verteidigung weniger als 10 % der verlorenen Autojobs ersetzen kann. Die IG Metall sagt, der Stellenabbau könne durch die Rüstung nie aufgefangen werden.

Der Umstieg ist außerdem eine Frage der Identität, nicht nur der Kapazität. Der Bosch-Chef sagt: „Beim Rüstungsgeschäft geht es auch um unsere Identität.“ Das umgestellte Werk in Berlin-Wedding wurde im Mai 2026 zum vierten Mal innerhalb weniger Wochen blockiert.

Belegschaft, Nachbarn, Bank und zivile Kunden werden fragen. Ein Unternehmen, das beides macht, braucht eine Antwort darauf, die es öffentlich vertreten kann, und einen Auftritt, der beide Kunden richtig anspricht.

Was der digitale Auftritt dann können muss.

Bevor der Einkauf eines Hauptauftragnehmers anruft, sieht er nach. Eine Website, die für Autohersteller gebaut wurde, beantwortet dabei die falschen Fragen. Aus den Anforderungen oben folgt, was sie stattdessen zeigen muss:

  • Die Verteidigungs- oder Dual-Use-Linie als eigener Bereich: auffindbar für den Einkäufer, ohne den zivilen Kunden zu verunsichern.
  • Zertifikate als Dokument mit Gültigkeit, nicht als Logo: ISO 9001, Umwelt und Arbeitsschutz, der Stand bei AQAP.
  • Technische Unterlagen nach Einstufung: frei, was frei sein darf, der Rest hinter einem Zugang mit Freigabe und Länderprüfung.
  • Ein Datenblatt in einer Version, aus einer Quelle, auf Website, im Katalog und am Messestand gleich.
  • Hosting und Lieferkette beantwortet, bevor der Fragebogen kommt: wo die Daten liegen, wer darauf zugreifen kann, welche Unterauftragnehmer beteiligt sind.
  • Ein Messeauftritt, rückwärts geplant vom Messetermin, mit denselben Daten wie die Website.

Schritt für Schritt.

  1. Die eigenen Güter einstufen lassen: Ausfuhrliste, Anhang I und Anhang IV der Dual-Use-Verordnung. Im Zweifel beim BAFA oder beim BMWET nachfragen.
  2. Zwei oder drei Hauptauftragnehmer auswählen und deren Lieferantenanforderungen lesen. Viele stehen öffentlich im Netz, wie die von KNDS und Rheinmetall oben.
  3. Die Lücken im Qualitätsmanagement schließen: ISO 9001 als Grundlage, AQAP 2110 als Ziel.
  4. Den Umsatz so planen, dass kein einzelner Auftraggeber zu groß wird. Die 25-%-Grenze ist eine Regel, kein Einzelfall.
  5. Die Selbstauskunft im G2B-Portal der Bundeswehr abgeben; dort stehen auch die Vergabeplattformen, auf denen ausgeschrieben wird.
  6. Die organisatorischen Mindestmaßnahmen für VS-NfD vorbereiten, damit ein erster Auftrag nicht daran hängt.
  7. Erst dann den Auftritt anpassen, in dieser Reihenfolge: Einstufung, Unterlagen, Zugang, Website, Messe.

Quellen

  1. Etat 2026: Änderungen im Verteidigungshaushalt beschlossen · Deutscher Bundestag, hib 583/2025, 5. November 2025
  2. Deutlicher Anstieg bei den Verteidigungsausgaben · Deutscher Bundestag, 9. September 2026
  3. The Hague Summit Declaration · NATO, 25. Juni 2025
  4. Doppelbudget 2025/26: Nationalrat berät steigende Verteidigungsausgaben (PK 564) · Parlament Österreich, 18. Juni 2025
  5. Bundesheer: 12,6 Mrd. Euro fehlen für Aufbauplan · ORF, 13. Juni 2026
  6. Financial report for Q3 2025 – Rheinmetall shows steady growth · Rheinmetall AG, 6. November 2025
  7. Deal finalised – Rheinmetall divests its civilian division · Rheinmetall AG, 3. Juni 2026
  8. KNDS übernimmt Alstom-Werk in Görlitz · ES&T, 5. Februar 2025
  9. Hensoldt gewinnt Personal von Automobilzulieferer: „Von Arbeit in Arbeit“ · ES&T, 20. März 2026
  10. „Ja, das könnte man“: Zulieferer Schaeffler hat große Pläne – im Rüstungsgeschäft · Abendzeitung München, 22. Dezember 2025
  11. Deutz baut sein Defence-Geschäft weiter aus · ES&T, 10. November 2025
  12. VW-Werk Osnabrück soll Rüstungsstandort werden · Nordkurier, 7. September 2026
  13. Steyr Motors schließt Entwicklungs- und Liefervereinbarung mit Rheinmetall Landsysteme · Steyr Motors AG (EQS), 11. März 2025
  14. Rüstungsbranche lockt: Steirische Firmen wittern Milliardenpotenzial · Industriemagazin, 25. September 2025
  15. Warum AVL List verstärkt mit dem Rüstungsgeschäft liebäugelt · trend, 3. Oktober 2025
  16. DIHK-Umfrage: Jedes dritte Industrieunternehmen sieht Chancen in der Verteidigungsindustrie · DIHK, 7. April 2026
  17. Mittelstandsstudie 2025: Neue Wachstumswege · Roland Berger, 2. September 2025
  18. WKO-Umfrage sieht Mehrheit für Ausbau der Rüstungsindustrie · ORF, 4. September 2026
  19. Bundeswehr kann schneller beschaffen – Beschleunigungsgesetz in Kraft! · CMS, 25. Februar 2026
  20. Rüstungsboom in Deutschland: Chancen und Grenzen für den Mittelstand · Produktion, 22. April 2026
  21. Qualitätsanforderungen an Lieferanten (QAR), Version 11 · KNDS Deutschland Mission Electronics, 4. Juli 2025
  22. Rheinmetall Air Defence AG – Supplier information · Rheinmetall Air Defence
  23. Qualitätsmanagement · Bundeswehr, 8. Juni 2021
  24. G2B – Geschäftspartner der Bundeswehr · Bundeswehr, 30. Jänner 2026
  25. Verteidigungsfähigkeit braucht praxistauglichen Geheimschutz (Positionspapier) · Bitkom
  26. Geheimschutz und Sicherheitsüberprüfungen in der Privatwirtschaft · Chambers and Partners, 6. Mai 2026
  27. Rüstung und Exportkontrolle · IHK zu Dortmund
  28. Kriegsmaterialgesetz (KMG), Gesamtfassung · JUSLINE Österreich
  29. Dual-Use Items · BMWET
  30. Investment in Defence and the EU Defence Readiness Omnibus · Debevoise & Plimpton, 30. Juni 2025
  31. Strengthening Europe's security and defence industry · European Investment Bank
  32. Handling of security and defence financing by KfW Group · KfW
  33. Krise bei Autozulieferer ZF: Rüstung als Ausblick für Jobs? · ZDFheute, 20. März 2025
  34. Bosch-Chef: „Beim Rüstungsgeschäft geht es auch um unsere Identität“ · Stuttgarter Zeitung, 27. Februar 2026
  35. Rheinmetall in Berlin: Zwölf Aktivisten blockieren Werk in Gesundbrunnen · Berliner Zeitung, 18. Mai 2026

Alle Quellen geprüft am 8. Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.

DOKUMENT
GS-J-001
AUTOR
Sam Geffen
VERÖFFENTLICHT
8. Oktober 2026
REVISION
Rev. 1
QUELLEN
35
GEPRÜFT
8. Oktober 2026
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